Fotomarathon Ulm…ich bin bereit.

13984720738_9de1f8b2ec_o

Kommenden Samstag ist der erste Fotomarathon in Ulm – und ich bin dabei. Also war es wieder an der Zeit, Kamera und Fotografie-Mindset in den Wettkampfmodus zu bringen. Dazu bin ich am Sonntag Nachmittag mit klaren Zeitvorgaben in die Regensburger Altstadt gefahren um Kameraeinstellungen und Assoziationsvermögen auf Marathon-Tauglichkeit zu prüfen. Nachdem die Sonne immer wieder zwischen dicken, schwarzen Wolkenhaufen durchblitzte und damit einen ständigen Wechsel zwischen Licht und Schatten bot, hatte ich auch schon ein Oberthema, dass es mir nicht all zu schwer machen sollte:
Licht und Schatten.
Das kam natürlich auch meinen Kameraeinstellungen sehr entgegen: Picture Control Monochrom mit allen Einstellungen am rechten Rand. So möchte ich auch am Samstag fotografieren – Außer das Oberthema im Ulm lautet: der zarte, weiche Frühling in Ulm. Oder so ähnlich. Dann hab ich immer noch mein 70er Jahre Analog-Emulations Setup in der Hinterhand. Aber zurück zu den Vorbereitungen – folgende Themen hab ich mir zurechtgelegt:

  • Lichtgestalt
  • Lichtquelle
  • Lichtformer
  • Sonnenlicht
  • Gegenlicht
  • Lichtfänger
  • Lichtbogen
  • Lichtstrahl
  • Lichthof
  • Lichtschacht
  • Rücklicht

Einige Motive waren schnell gefunden und ich konnte mir mehr Zeit für die Umsetzung lassen (z.B. Gegenlicht); andere (z.B. Lichthof) hatte ich mir einfach vorgestellt, aber ich musste dann doch ganz schön suchen, bis ich ein passendes Motiv im Sucher hatte. Im Falle des Lichthofs war das Hauptproblem meine zweite fotografische Einschränkung für den Fotomarathon:
Ich nehme nur ein Objektiv mit.
Die Wahl fiel in den letzten Wochen auf das Nikon 50mm f/1.8, welches am Vollformat eben auch wirklich 50mm mit allen Vor- und Nachteilen ist. Kein Tele, kein Weitwinkel – sondern so wie das menschliche Auge (ungefähr) sieht. Und ein Lichthof ist eben meist eng. Da hätte ich mir dann doch das 28mm oder noch was weitwinkligeres gewünscht. Mal schauen, vielleicht kommt ja doch noch eine Backup Linse in den Rucksack.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Problelauf. Jetzt muss ich nur noch ein wenig über Ulm recherchieren, meine Packliste rauskramen und all meine Schlaumeier-Tipps beachten, die ich letztes Jahr vor dem Münchener Fotomarathon zusammengeschrieben hab, Akkus laden und das Navi programmieren – und dann kann der Samstag kommen.
Ich freu mich drauf…

Ach ja, die Bilder will ich euch nicht vorenthalten. Bitteschön: