Kunstkopf 2.0

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Bereits während meiner Elternzeit 2012 habe ich eine Serie mit dem Namen Kunstkopf gemacht. Portraits von Schaufensterpuppen im vorhanden Licht. Damals schön zu den normalen Ladenöffnungszeiten – heute lang nach Ladenschluss in völliger Dunkelheit und immer durch eine Glasscheibe.

Was bedeutet das?
Je weiter man von der Scheibe weg ist, desto mehr sieht man irgendwelche Reflektionen. Sobald man sich nicht genau 90° zum Glas stellt, spiegelt es wie verrückt und die Kontraste gehen den Bach runter. Ist dann auch noch wenig Licht im Schaufenster, wird das Ganze nicht besser. Aber mein Restlichtverstärker a.k.a. Nikon D610 hat auch aus den dunkelsten Ecken noch genau soviel Zeichnung rausgeholt, wie ich mir das gewünscht hatte.

Was gibt es sonst noch zu sagen?
Stell dich mit einer dicken Kamera abends länger als 10 Sekunden vor ein Schaufenster und fotografiere – und du kannst dir sicher sein, dass jemand stehen bleibt und dich beobachtet oder anspricht weil „ihm das komisch vorkam“. Zeig dann aber jemandem die Bilder auf dem Kameradisplay und jeder ist begeistert. Immer wieder schön, wenn so was passiert.

Bitteschön: