Fotomarathon München 2012 revamped pt.1

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Bilder für meinen Blogpost: Fotomarathon München 2012 revamped pt.1.

Dies sind nicht meine offiziellen Bilder vom Fotomarathon 2012 in München, sondern ein Remake der Themen in meiner Heimatstadt Regensburg.

Die offiziellen Bilder gibt es hier.

Nachdem ich mir gestern abend sehr viele Bilder vom Fotomarathon 2012 in München auf flickr zu Gemüte geführt hatte, war ich der festen Überzeugung, dass Münchner und andere Ortskundige einen klaren Vorteil bei der Motivwahl hatten.

Aber wie kann ich das verifizieren – Ganz einfach, indem ich die Serie in einer mir bekannten Umgebung, also in Regensburg, noch einmal fotografiere. Da ich mir aber trotz Elternzeit nicht einfach schon wieder einen kompletten Tag ‚frei‘ nehmen kann, habe ich mir heute nur den ersten Themenblock vorgenommen.

Hier nochmal die Themen:

01. Sonne im Herzen
02. Lichtspiel
03. Über seinen Schatten springen
04. Lichtfänger
05. Die dunkle Seite (der Macht)
06. Ein lichter Moment

Also, wie war das nun mit dem Heimvorteil..?

01. Sonne im Herzen
01. Sonne im Herzen

Den ‚Roten Herzfleck‘ kennt man nur als Regensburger oder wenn man schonmal eine Stadtführung gemacht hat (Diesen Satz hab ich am Samstag auch hören dürfen). Die Startnummer hab ich mir gespart, bzw. ich hab mir selbst die Nummer 2 gegeben. Nummer 1 ist natürlich meine kleine Chefin ;-] Bei diesem Bild also ganz klar Heimvorteil.
 
 

02. Lichtspiel
02. Lichtspiel

Ich könnte jetzt von der großen Absicht und der akribischen Vorbereitung zu diesem Bild schreiben. Fakt ist allerdings, dass es purer Zufall war, dass ich an dieser Ecke vorbeigegangen bin und dass mir diese Figur vorher noch nie aufgefallen ist. Aber der Sonnenstand hat gepasst und ich habe die Situation genutzt.
Hier also ganz klar kein Heimvorteil.
 
 

03. Über seinen Schatten springen
03. Über seinen Schatten springen

Spätestens bei diesem Thema war ich wieder genauso hilflos wie am Samstag in München. Heute hätte ich zwar strahlenden Sonnenschein gehabt, aber mit Kinderwagen und ohne echten Wettbewerb im Hintergrund wollte ich irgendwie keine fremden Menschen ansprechen, ob sie für mich ein wenig durch die Fußgängerzone hüpfen. Aber während meiner Testläufe in der letzten Woche ist mir immer wieder diese Demobude aufgefallen, hat aber bisher nie ein Motiv abgegeben. Heute schon.
Also wieder ganz klar – Heimvorteil.

 
 

04. Lichtfänger
04. Lichtfänger

Bereits am Samstag wollte ich eigentlich die Assoziation Lichtfänger-Fotograf-Objektiv-Auge darstellen, aber der Zufall wollte es anders. Als Regensburger kennt man natürlich den einen echten Fotoladen der Stadt und seine traditionsreiche Fassade mit dem stilisierten Auge als ‚Zunftsymbol‘ über dem Eingang. Diese Zunftschilder wären auch mal eine nette Serie – ab auf die todo Liste.
Auch hier also wieder ein ganz klarer Heimvorteil.
 
 

05. Die dunkle Seite (der Macht)

05. Die dunkle Seite (der Macht)
Ich hatte eine Idee mit der Statue des Don Juan d’Austria gleich neben dem Rathausplatz, aber leider ist die gesamte Ecke aus Renovierungsgründen eingerüstet. Ich hatte ein wenig Zeitmangel und mir wollte auf die Schnelle nix einfallen, dass für die dunkle Seite der Macht in Regensburg typisch war.
Ich hätte an so mancher Tür im Rathaus klingeln können, aber da geh ich jetzt nicht weiter drauf ein. Also ging ich lieber in meinen Lieblings-Coffeeshop und machte dieses Bild.
Kaffee ist Macht, hat aber nix mit Heimvorteil zu tun – abgesehen, dass es hier den besten Kaffee der Stadt gibt, aber das ist ja für das Bild nicht relevant.
 
 

06. Ein lichter Moment

06. Ein lichter Moment
Es ist natürlich ein Heimvorteil, diese Location überhaupt zu kennen. Allerdings liegt sie direkt zwischen den größten Altstadtparkplätzen und den großen Sehenswürdigkeiten (Wurstkuchl und Steinerne Brücke). Also hätte auch jeder nicht Ortskundige hier vorbeischlittern können. Egal, ich liebe diese Location und deshalb auch dieses Bild.
 
 

Alles in allem zeigt mir der Tag, dass es doch einiges bringt, wenn man in vertrautem Territorium unterwegs ist. Man kennt die Infrastruktur, den öffentlichen Nahverkehr, Abkürzungen, Plätze die man meiden kann, weil dort nix zu holen ist usw.
Mal schauen, ob sich diese These im zweiten Teil verfestigt oder ob sie falsifiziert wird (Soziopod hinterläßt schon seine Spuren).