Regensburger Spectaculum

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Regensburg fährt zur Zeit mal wieder alles an Wochenendfesten auf, was man sich vorstellen kann. Deshalb waren wir gestern auf dem ‚Regensburger Spectaculum‘, einem Mittelaltermarkt mit allen Schikanen. Ich bin kein echter Fan von solchen Märkten, aber wir hatten Besuch und es bot sich eben an.

Erwartungsgemäß war der Markt am Nachmittag noch nicht wirklich mit guten Motiven übersäht, aber ein paar lustige Typen hab ich dann doch vor die Linse bekommen. An dieser Stelle wie immer: Sollte sich jemand auf einem Bild erkennen und nicht mit der Veröffentlichung hier einverstanden sein – kurze Mail an mich und wir regeln das. Aber mal ehrlich, wer ein Henkerskostüm mit einem Überdimensionalen Beil trägt, der will gesehen werden.

Nachdem meine Kamera noch im Fotomarathon-Modus war, habe ich nur schnell von ’nur jpg‘ auf ‚raw auf Karte 1 und jpg auf Karte 2‘ umgeschaltet, weil es neben den Bildern vom Mittelaltermarkt auch um Familienbilder ging. Und da bin ich doch vorsichtig und arbeite gerne mit den raw Reserven.

Ich hatte also dann den direkten Vergleich:

  • Unbearbeitete, ungecroppte jpgs wie sie aus der Kamera kommen
  • raws aus der Kamera, die ich durhc meinen Lightroom Workflow geschickt hab

Und was ist das Ergebnis? Die bearbeiteten raws haben natürlich viel mehr Potential, aber machen auch viel mehr Arbeit.

Ich bin verwirrt. Soll ich in Zukunft vielleicht öfter mal im ’nur-jpg-und-nicht-nachbearbeiten‘ Modus fotografieren gehen. Oder vielleicht doch endlich mal meine Nikon F60 richtig ausführen. Man wird sehen. Hier erstmal die Bilder aus dem Mittelalter, also der Output aus Lightroom – weil ich es kann.